Bangkok: Beeindruckende Sehenswürdigkeiten in der Stadt der Gegensätze

Thailands Hauptstadt musst du gesehen haben! Dich erwartet ein spannender Mix aus Tradition und modernem, pulsierendem Leben. Das Ferienknaller-Magazin stellt dir die Stadt der Gegensätze vor – mit besonderem Augenmerk auf die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten von Bangkok.

Auf den ersten Blick erscheint Bangkok laut und schmutzig – Glanz und Elend, Reich und Arm liegen hier ganz dicht beieinander. Beim zweiten Hinsehen dann kommt die wahre Schönheit der exotischen, bunten Metropole zum Vorschein, die nur so übersät ist von prunkvollen Palästen. Ihre zahlreichen glitzernden buddhistischen Tempel beherbergen Statuen von unschätzbarem Wert. Bangkok, bereits im 15. Jahrhundert als kleines Fischerdorf gegründet, ist inzwischen die meistbesuchte Stadt der Welt. Die folgenden Sehenswürdigkeiten liefern den Beweis dafür, dass sich die Reise lohnt. Wir fangen mit Tempeln an…


Wat Arun

Wat Arun gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Tempeln Bangkoks und ist mit seiner markanten Bauweise im Khmer-Stil eines der Wahrzeichen der Stadt geworden. Der Komplex ist nach dem hindischen Gott der Morgendämmerung benannt, er symbolisiert das buddhistische Universum. Seine Fassade ziert ein Mosaik aus buntem Porzellan asiatischen Ursprungs, dazwischen finden sich vereinzelte Glasteile und Muscheln. Insgesamt rund eine Million Stücke fügen sich hier zu einem einzigartigen Blumenmuster zusammen.

Doch so schön das Gesamtwerk heute ist, und immerhin eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bangkok – zwischendurch war nicht klar, ob und wie es fertiggestellt werden könnte. So fehlte es den Erbauern der Legende nach an Porzellan, um das komplette Bauwerk zu dekorieren. König Rama III soll die Bevölkerung deshalb dazu aufgerufen haben, jegliches Porzellan, das sie auftreiben konnte, für die Fertigstellung abzugeben. Somit kamen vermehrt auch Porzellanscherben zum Einsatz.

Wat Aruna, Bangkok
Die einzigartige Verzierung des Tempels Wat Arun (iStock)

Wat Pho

Einer der interessantesten Tempeln Bangkoks. Will man ihn beschreiben, so erwähnt man sicherlich die endlosen Reihen sitzender Buddhas, und dann vor allem den allergrößten und vergoldeten unter ihnen, der liegend gerade so in das Gebäude passt. Ganz klar: Der rund 46 Meter lange und 15 Meter hohe Riese macht Eindruck!

In der Universität des Wat Pho kann jeder Willige – ganz unabhängig von Stand und Herkunft – die im Tempel befindlichen Werke studieren. Einen wichtigen Lehrschwerpunkt stellt dabei ein System von Massage-Techniken dar, das viele von uns zunächst mit einer Wohlfühl-Behandlung im Salon an der Ecke verbinden. Tatsächlich jedoch steht die klassische Thai-Massage (oder auch Thai-Yoga-Massage, wie sie gebietsweise genannt wird) für eine bedeutsame thailändische Heilkunst mit uralter Tradition. Therapeuten, die das sogenannte „Massieren nach uraltem Muster“ hier gelernt haben, können von einer großen Auszeichnung sprechen.

Unbedingt einen Besuch wert ist auch der Phra Usoboth, ein Mausoleum in Wat Pho. Darin findest du eine sitzende Buddha-Statue vor – und in dessen Sockel sind die sterblichen Überreste von König Rama I beigesetzt. Er hatte den Usoboth zu seiner Regierungszeit erbauen lassen.

 

Wat Pho in Bangkok
Der legendäre liegende Budda im Tempel Wat Pho (iStock)

Grand Palace

Der Große Palast ist DAS Wahrzeichen der Stadt. Er gehört zu meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Bangkok, eigentlich von ganz Thailand. Das Gelände fasst prunk- und schmuckvoll verzierte Bauwerke, alle von einer langen Backsteinmauer umgeben.

Zwischen Ende des 18. Jahrhunderts und der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Große Palast die offizielle Residenz der thailändischen Könige von Thailand. Bis heute gilt er als das spirituelle Herz des Königreichs. Inzwischen wird das prächtige Bauwerk vor allem für die Ausrichtung von Zeremonien genutzt, häufig für den Empfang bedeutender Staatsbesucher.

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Sehenswürdigkeiten Bangkok
Der Grand Palace ist das Wahrzeichen Bangkoks (iStock)

Wat Phra Kaeo

Der vielleicht schönste Tempel Bangkoks! Neben kunstvollen Wandmalereien schmücken tonnenweise Gold, Marmor, Seide, Elfenbein und Perlmutt und weitere höchstwertige Materialien den Tempel. Er wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Gelände des Grand Palace (s. o.) errichtet, in dem auch Könige gekrönt wurden. Der Smaragd-Buddha ist das bedeutendste Heiligtum innerhalb der Anlage des Wat Phra Kaeo, dem die Legende eine göttliche Macht und höchste Heiligkeit zuspricht. Als Souvenir, der dem Besitzer ein ganzes Leben lang Glück und Wohlstand bescheren soll, kann man in ganz Bangkok kleine Jade-Nachbildungen des Buddhas kaufen.

Sehenswürdigkeiten in Bangkok
Am Wat Phra Kaeo kommst du nicht vorbei (iStock)

Lumphini Park

Der Lumphini Park, mitten im Zentrum der Stadt, lädt zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Bangkok zu einer entspannenden Pause ein. Du findest hier ein Bilderbuch-Idyll vor – mit einem künstlich angelegten See, auf dem Ruderbötchen und Tretbooten fahren. Und bei Lust auf Fitness, kannst du an den öffentlichen Aerobic- und Gymnastikprogrammen teilnehmen. Zur musikalischen Untermalung gibt es beschwingenden Thai Pop.

Wie in allen anderen Parks in Thailand auch, wird im Lumphini-Park jeden Tag um 18 Uhr die Nationalhymne gespielt. Für die Anwesenden bedeutet das: eine Minute lang stillstehen. Trillerpfeifen kündigen die Hymne an. Bei einem zweiten Tonsignal erst darf man weitergehen.

Bangkoks Lumphini Park
Der Lumphini Park ist die „grüne Lunge“ mitten in der Stadt (iStock)

Maha Nakhon

Einer der jüngeren Sehenswürdigkeiten in Bangkok mit der höchsten Aussichtsplattform in Thailand ist das Maha Nakhon. Bestimmt erinnert auch dich die markante Architektur an ein Legohaus – und zwar an ein unfertiges. Dies Optik hat das ikonische Gebäude seinen ungewöhnlichen, versetzt angeordneten Glasbalkonen zu verdanken. Wenn man den Anblick interpretieren wollte, dann steht er wohl für die wilde, chaotische Dynamik der Stadt, und gleichzeitig als Symbol für Entstehung und Entwicklung. Du kannst ja bei einem Getränk in der Skybar im Maha Nakhon darüber nachdenken. Sie bietet dir aus 3500 Quadratmetern Höhe eine beeindruckende Aussicht auf die einzigartige Metropole.

Maha Nakhon in Bangkok
Maha Nakhon gehört zu den moderneren Must-sees von Bangkok (iStock)

Märkte und Streetfood

Bangkok hat vor allem kulinarisch einiges zu bieten. Der Chatuchak Markt ist der größte Markt in Thailand, und tatsächlich einer der größten Wochenmärkte der ganzen Welt. Er erstreckt sich über eine Fläche von mehr als einem Quadratkilometer, zählt rund 10.000 Marktstände und kleine Ladengeschäfte. Du hast es hier mit einem Paradies für Genusswillige zu tun.

Einer der schönsten Nachtmärkte – mit dem vielleicht besten Streetfood – ist der Rod Fai Train Market. Nimm dir aber auch Zeit, Bangkoks faszinierendes Chinatown zu erkunden. Leuchtende chinesische Schriftzeichen, Schmuckläden, hektisches Treiben und Straßenrestaurants in Hülle und Fülle – hier fühlst du dich wie in einer anderen Welt.

Streetfood in Bangkok
„Kulinarische Sehenswürdigkeiten“ gibt‘s in Bangkok an jeder Ecke (iStock)

Einzigartig sind auch die vielen schwimmenden Märkte (s. Foto ganz oben), und jeweils absolute Sehenswürdigkeiten in Bangkok. Du solltest jedoch aufpassen – einige der Lebensmittel- und Warenhändler beziehen ein Extra-Einkommen durch die Abzocke ahnungsloser Touristen. Schauen und durchlaufen kostet zum Glück nichts.

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