Aktivurlaub auf Teneriffa – 15 Tipps für Sportbegeisterte und Erlebnishungrige

Auf Teneriffa kann man es sich richtig gut gehen lassen. Und: was erleben! Hier geht’s zum Ferienknaller-Magazin-Guide für einen unvergesslichen Aktivurlaub auf Teneriffa. 

Keine Sorge, „Aktivurlaub auf Teneriffa“ muss nicht 24/7 Vollgas bedeuten. Die verschiedenen Unternehmungen, die wir für dich recherchiert haben, funktionieren natürlich auch als Abwechslung zum Strand oder Sonnenbad zwischendurch. Egal ob im Wasser, zu Lande oder in der Luft – die Insel bietet dir zahlreiche Möglichkeiten.


1. Segeln

Wenn du ein Segelfan bist oder einer werden willst, ist Teneriffa der ideale Ort für dich. Es gibt zahlreiche Segelschulen, wo du einen Segelschein erwerben kannst. Kurse für Anfänger findest du in Los Cristianos, San Andrés oder in Playa de Las Américas. Teneriffa hat viele Anlegestellen für Segelboote. Wenn du mit dem eigenen Boot kommst, ist beispielsweise die Marina del Atlantico bei Santa Cruz mit ihren über 400 Anlegestellen für verschiedene Bootsklassen eine gute Anlegeadresse. Etwas ruhiger geht es in Puerto de la Cruz zu. Wenn du einfach nur eine schöne Segeltour genießen willst, kannst du auch einen Segeltörn buchen. Darüber hinaus gibt es am Playa Las Americas ein unterhaltsames Aprés-Segel-Programm für alle Wassersporturlauber. Für Fortgeschrittene und Profis finden auf Teneriffa regelmäßig Regatten statt, wo diese ihr Können beweisen können.

Aktivurlaub auf Teneriffa Bootsanleger
Viele Touristen kommen extra zum Segeln nach Teneriffa (iStock)

2. Kitesurfen

Sich mit einem Lenkdrachen angetrieben vom Wind auf einem Board übers Wasser zu bewegen, ist gar nicht so einfach. Wenn du einmal den Dreh raus hast, macht es großen Spaß. Der Trendsport gehört zum Aktivurlaub auf Teneriffa unbedingt dazu. Da es hier am Atlantik nicht an Wind und Wellen mangelt sind die Bedingungen optimal.

Als Anfänger kannst du dich an eine der zahlreichen Surfschulen halten, die meist auch Kitesurfen im Programm haben. Der Hotspot für Kite- und auch Windsurfer ist El Médano. In der Bucht herrscht konstanter Wind, ein leichter Ein- und Ausstieg und eine Atlantik-Dünung weiter draußen auf dem Wasser. Darüber hinaus bietet El Médano eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Surfschulen und Bars. Anfängerkurse findest du in Le Tejita an einem sogenannten Flachwasserspot. Die Profis üben am Playa Sur. Güimar, etwa 35 Kilometer nördlich von El Médano gelegen, gilt als idealer Freeride-Spot. Las Americas und Los Christianos sind die Adressen für Wellenreiter. Bei ausreichend Wind gelten die Spots als echte Geheimtipps für Kitesurfer.

3. Wellenreiten

Wellenreiten kannst du auf Teneriffa das ganze Jahr über. Im Winter ist der Wellengang höher und du solltest bereits Erfahrung im Wellenreiten haben. Natürlich ist im Winter auch ein Neoprenanzug empfehlenswert, den du auf Teneriffa an allen Wassersport-Spots ausleihen kannst. In den Surfschulen kannst du auch Wellenreiten und den richtigen Umgang mit dem Board lernen.

Der Strand von Martiánez eignet sich hervorragend für Anfänger, da die Wellen eher lang sind. Langjährig erfahrene Wellenreiter bevorzugen den Strand El Socorro, zehn Kilometer westlich von Puerto de la Cruz. Dort gibt es immer einen starken Wellengang bis hin zu starken Brechern. Spots zum Wellenreiten sind weiterhin Almáciga, Los dos Hermanos, Bajamar, La Caleta, Punta Blanca, Las Américas und bei Igueste de San Andrés. Bei optimalen Bedingungen, sind diese Orte sehr gut besucht.

4. Windsurfen

Auch für Windsurfer bietet Teneriffa ideale Bedingungen. Wegen des beständigen Nordost-Passats und den Teide-Fallwinden von Oktober bis Januar gibt es bis zu 300 Windtage im Jahr. Der Strand von Martiánez gilt auch beim Windsurfen als ideal für Anfänger. Besonders groß ist die Auswahl an Surfgebieten im Süden der Insel zwischen Los Cristianos und Los Gigantes. Dieser Küstenstreifen hat alles zu bieten, was sich Surfer und Aktivurlauber wünschen.

Der bereits erwähnte Strandort El Médano, wo es die besten Winde geben soll, ist natürlich auch für Windsurfer ein Paradies. Es ist das Surfzentrum schlechthin mit der besten Surf-Infrastruktur. Zahlreiche Surfschulen sind vorhanden und Bars für den geselligen Austausch nach dem gelungenen Ritt auf der Welle. Außerdem werden regelmäßig Weltcups veranstaltet. Du kannst dir auf der ganzen Insel Ausrüstung und Zubehör leihen.

5. Tauchen

Bei „Aktivurlaub auf Teneriffa“ hast du wahrscheinlich zunächst an Tauchen gedacht, oder? Die Tauchgebiete vor Teneriffa genießen schließlich Weltruf. Unter Wasser finden sich Korallen, bizarre Felsformationen, Meeressäuger wie Delfine und Wale, Riffs und Steilwände und zahllose Schiffwracks zum Erkunden. Darüber hinaus wird eine große Vielfalt an Meeresfischen bis hin zu Mantas und Muränen dein Auge erfreuen. Hinzu kommen Krebsarten, Schildkröten und Schnecken.

Mehr als 30 Tauschschulen sind auf Teneriffa ansässig und bieten auch für Einsteiger das richtige Programm. Das ganze Jahr ist Tauchsaison. Ideale Sichtverhältnisse für Taucher gibt es an der Süd- und der Westküste. Die Tauchtiefe liegt je nach Tauchgebiet zwischen 9 und 60 Metern.

Tauchschulen auf Teneriffa

Die „Escuelas de Buceo“, die Tauchschulen und auch Tauchbasen, gibt es überall entlang der Küste.

Über 50 Clubs bieten neben klassischen Tauchkursen auch die typischen Tauchfahrten zu den besten Spots nahe Teneriffa. Wenn du auf Teneriffa einen Tauchschein erwerben möchtest, ist es empfehlenswert, die ärztliche Bescheinigung und das theoretische Wissen schon vorher Zuhause zu erwerben. Dann hast du mehr Zeit für herrliche Tauchgänge im Meer. Die Tauchbasen organisieren Tauchausflüge zu bedeutenden Tauchspots und bieten auch außergewöhnliche Tauchplätze. In kleinen Gruppen wird entweder vom Land aus getaucht oder es geht mit dem Boot hinaus aufs Meer. Taucherausrüstung und Zubehör können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Die Mehrzahl der Tauchschulen und Tauchbasen befinden sich in den Urlaubshotspots an der Südküste, der Costa Adeje und Playa de las Americas sowie in Los Cristianos. Eine der ältesten und besten Tauchschulen unter deutscher Leitung findest du an der Playa Paraiso.

Herrliche Tauchgebiete gibt es auf der ganzen Insel. Im Norden ist die Strömung jedoch stärker als in südlichen Gebieten. Tauchgebiete im Süden sind das zum Beispiel: Die Playa Paraiso mit den Spots „Aquarium,“„Am Leuchtturm“ und dem „5-Sterne-Riff“, Los Gigantes sowie Las Galletas mit dem Wrack „El Condesito“ sowie das Höhlenriff „Cueva de los Cerebros“ an der Playa San Juan. Tauchgebiete im Norden sind El Sauzal mit dem Flugzeugwrack DC-3 oder Radazul mit dem Fischtrawler „Pejin“ und schwarzen Korallenbäumen.

6. Schnorcheln

Im Gegensatz zum Tauchen – wo du erst einen Tauchschein machen musst, bevor du aktiv werden kannst – kann Schnorcheln deinen Aktivurlaub auf Teneriffa sofort bereichern. Schnorchler bleiben an der Wasseroberfläche, schwimmen mit dem Gesicht im Wasser und atmen durch den Schnorchel. Bei vielen Tauchschulen kannst du Schnorchelkurse belegen, um die richtige Technik zu erlernen. Auch die passende Ausrüstung kannst du vor Ort leihen oder kaufen.

Es gibt viele Veranstalter, die Schnorchelausflüge mit dem Boot anbieten. Dafür werden ausgewählte Spots angefahren. Manche Anbieter verbinden das auch mit den Wal- und Delfinbeobachtungstouren. Bei ruhigem Wellengang und guter Sicht erwarten dich Grotten, bizarre Steinskulpturen, Meerespflanzen, Höhlen, Meeresschildkröten, und verschiedenste Fischarten. Je nach Jahreszeit und Schnorchelspot ist die Aussicht unter Wasser sehr abwechslungsreich. Auch Kinder lieben es, die bunte Welt unter Wasser zu entdecken. Die Schnorchelgebiete auf Teneriffa sind oft identisch mit den oben genannten bevorzugten Tauchorten. Hervorzuheben sind die Buchten im Westen zwischen Playa de la Arena und Los Gigantes, wo sich ganze Fischschwärme tummeln oder Punta del Hidalgo im Norden, wo es kleine Höhlen aus Lavastein und Korallen gibt.

 

Aktivurlaub auf Teneriffa Tauchen
Teneriffas Unterwasserwelt musst du gesehen haben (iStock)

7. Wandern

Teneriffa ist ein Wanderparadies. Atemberaubende Vulkanlandschaften, mystische Wälder, eine blühende Flora und Fauna, einsame Bergregionen und interessante Küstenwege: Nicht nur die eingefleischten Wanderfans kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch die, die in ihrem Urlaub zumindest einmal einen Teil der Insel zu Fuß erkunden wollen. Angefangen von der Wanderreise über geführte Wandertouren oder selber geplante individuelle Wanderungen – für jeden Wandertyp ist etwas dabei.

Nützliche Informationen zum Wandern auf Teneriffa

Die Wanderrouten sind gut ausgeschildert. Darüber hinaus gibt es über 20 Wanderkarten, die du für wenig Geld jeweils vor Ort oder in den Touristeninformationen kaufen kannst. Das traumhafte Ananga-Gebirge, der Teide Nationalpark mit dem Pico del Teide, der nur mit Voranmeldung zu Fuß bestiegen werden darf, und das Teno-Gebirge zählen zu den Wanderhighlights auf Teneriffa. Die beste Wanderzeit ist das Frühjahr, wenn alles in Blüte steht. Aber auch der Herbst ist zum Wandern hervorragend geeignet. Grundsätzlich ist Wandern auf Teneriffa zu jeder Jahreszeit möglich. Im Sommer empfiehlt sich eher der etwas kühlere Norden, wo du auch die meisten Wanderrouten findest.

Feste Schuhe und Outdoorkleidung sowie eine gute Vorbereitung sind immer angebracht. Sonnenschutz und ausreichend Getränke solltest du auch immer im Gepäck haben. Geführte Wandertouren werden für alle Inselbereiche mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenlängen angeboten. Hier kannst du unter erfahrener Leitung sicher und gut aufgehoben die tollen Wanderhighlights erleben oder die Geheimtipps fernab der bekannten Wanderrouten kennenlernen.

Schöne Wandergebiete für den Aktivurlaub

Das Anagagebirge ist für seine Lorbeerwälder, Flechten, Farne und Moosgewächse sowie die häufigen mystisch erscheinenden Nebel bekannt. Hinzu kommen Steilküsten, Schluchten und Bergformationen. Für geübte Wanderer bietet sich der Wanderweg “Chinamada – Punta del Hidalgo” an, mit seinen fantastischen Aussichtspunkten. Beliebt ist auch der Wanderweg von Cruz del Carmen nach Las Carbonaras. Das Teno-Gebirbge und die Küstenabschnitte der Punta de Teno werden dich mit farbenfrohem Lavagestein und zerklüfteten Felsen begeistern.

Die Schlucht von Masca ist einer der spektakulärsten Wanderwege, wenn du eine gute Kondition hast. Der Weg ist voraussichtlich bis Sommer 2019 wegen des Ausbaus der Sicherungsvorrichtungen gesperrt, nachdem es mehrere Wanderunfälle gegeben hat. Auch der Aufstieg zum Teide ist eher für ambitionierte Wanderer geeignet und nur mit vorheriger Registrierung möglich. Im Teide-Nationalpark findest du aber zahlreiche ausgewiesene Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden. Ausgehend von Puerto de la Cruz ist das fruchtbare Orotavatal mit vielen herrlichen Wanderwegen sicherlich ein Wandererlebnis. Höhepunkt ist dann eine Pause in der malerischen Stadt Orotava. Im Süden kannst du die mit ihrer kargen Schönheit sehr interessante Route “Barranco del Infierno”, die Höllenschlucht, wählen, die sich in der Nähe der Costa Adeje befindet.

 

Die Schlucht von Masca
Wie im Abenteuerfilm: die Schlucht von Masca (iStock)

8. Klettern

Aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Insel ist Teneriffa ein wahres Kletterparadies. Die vielen Gebirge, wie das Anaga-Gebirge, das Teno-Gebirge oder der Pico del Teide bieten Kletterbegeisterten ständig neue Herausforderungen. Wenn du im Klettern fortgeschritten bist, hast du die Wahl zwischen über 800 Touren mit einem Schwierigkeitsgrad von V bis VII. Die Ausrüstung, vom Helm bis zu den Seilen, kannst du jeweils bei den Tour-Veranstaltern leihen. Als Anfänger kannst du auf Teneriffa einen Kletter-Grundkurs machen, bevor du dann dein Können auf Touren mit geringerem Schwierigkeitsgrad direkt erproben kannst. Empfehlenswert sind geführte Touren unter professioneller Leitung, die du teils schon vor Urlaubsantritt buchen kannst.

9. Reiten

Wenn du auf dem Rücken der Pferde die Insel erkunden willst, findest du auf ganz Teneriffa Reitschulen, Reitanlagen und Reiterhöfe. Du kannst Reitunterricht nehmen, Tagesausritte mit erfahrenem Reitpersonal machen oder das Wanderreiten ausprobieren. Wanderreiten ist sehr beliebt auf Teneriffa. Die Touren mit dem Pferd in meist kleinen Gruppen führen in die schönsten Regionen der Insel und versprechen einmalige Eindrücke und Erlebnisse. Oft finden zum Abschluss der geführten Wanderausritte Grill-Abende mit Lagerfeuer statt oder es gibt einen anderen gemütlichen Ausklang.

Reiturlaub auf Teneriffa

Du kannst deinen Aktivurlaub auf Teneriffa als kompletten Reiturlaub gestalten. Viele der Höfe eignen sich für die ganze Familie. So kommen Kinder und Erwachsene gleichermaßen auf ihre Kosten. Reitziele im Norden sind zum Beispiel das Orotava-Tal mit dem Ausblick auf die blühende Nordküste, La Caldera mit dem Ausblick auf den Teide, Icod de los Vinos und viele mehr. Im Süden sind der Montana Colorada oder der Montana de Ifara y Los Riscos mit seinem Vulkankegel, den Tuffsteinfeldern und Kanarienvögeln beliebte Reitziele. Es gibt auch besondere Reitangebote auf der Insel, wie therapeutisches Reiten oder behindertengerechtes Reiten.

10. Mountainbiking

Ob Gelegenheitsfahrer, Anfänger oder absolute Profis, alle kommen beim Mountainbiking auf Teneriffa auf ihre Kosten. Eine große Anzahl an Tourenanbietern und Verleihstationen schaffen die Voraussetzung für den großen Fahrspaß.

Du kannst alles, was man beim Mountainbiking wissen muss, auf Teneriffa von der Pike auf lernen und beispielsweise das umfangreiche Angebot an geführten Touren in Anspruch nehmen. Diese werden als Gruppentouren angeboten. Ein ortskundiger und erfahrener Guide ist dabei, der neben der richtigen Fahrtechnik, auch viele Informationen zur Landschaft und ihrer Flora und Fauna vermittelt. Wer privat los fährt, sollte sich von den Experten eine Route empfehlen lassen, die den eigenen Fähigkeiten vom Schwierigkeitsgrad her entspricht. Sogenannte Bikeparks sind eine weitere Option für das Mountainbikefahren im Aktivurlaub auf Teneriffa. Wegstrecken und Routen bezeichnet man beim Mountainbiking als Trails. Die so genannten Singletrails sind so schmal, dass ein Nebeneinanderfahren nicht möglich ist. Steigungen bezeichnet man als Uphills. Auch die sind sehr beliebt beim Mountainbiking auf Teneriffa.

Die schönsten Regionen zum Fahren

Zu den Regionen auf Teneriffa, die sich für Mountainbiking bestens eignen, zählt das Orotava-Tal. Auf den Waldwegen reicht in der Regel sogar ein einfaches Fahrrad. Deshalb kommen auch Laien, die einfach nur gemütlich radeln möchten, hier auf ihre Kosten. Das Tal lässt mit seinen Steigungen und Singletrails auch für Profis oder Action liebende Mountainbiker keine Wünsche offen. Weitere Strecken führen durch den Nationalpark Las Canadas, durch das wunderschöne Anagagebirge oder in den faszinierenden Esperanza-Wald. Radtouristen können sich hier auch an den Wanderwegen orientieren. Auch die Küstengebiete zwischen Los Cristianos und Las Galletas erwarten dich mit Trails. Zu den Höhepunkten für Mountainbiker zählt sicherlich die Tour vom Pico del Teide bis hin zum Meer, die nur für erfahrene Biker geeignet ist. Belohnt werden die Mühen mit der faszinierenden Landschaft, die sich von Steigung zu Steigung immer wieder wandelt. Selbstverständlich sind im Teide-Nationalpark auch weniger erfahrene Mountainbiker willkommen. Für sie stehen einfachere Strecken zur Auswahl.

 

Aktivurlaub auf Teneriffa Wandern
Geheimnisvolle Berglandschaften machen deine Mountainbike-Tour zu etwas Einzigartigem (iStock)

11. Golfen

Aktivurlaub auf Teneriffa geht auch entspannt. Es gibt sowohl im Norden als auch im Süden Teneriffas großartige Golfplätze, die sich alle vorbildlich in die Landschaft integrieren. Gemeinsam ist ihnen jeweils die herrliche Aussicht aufs Meer, auf den Pico del Teido oder die faszinierende Lavalandschaft. Golfspieler haben die Qual der Wahl und das das ganze Jahr über. Auf fast allen Golfplätzen müssen die Golfer Mindestanforderungen erfüllen. Bei Frauen wird ein Handicap von 36 vorausgesetzt, bei Männern ein Handicap von 28. Für Anfänger gibt es mehrere Golfschulen auf der Insel.

Schöne Golfplätze auf der ganzen Insel

Im Süden findest du auf dem Abama Golfplatz alles, was das Golferherz begehrt, zum Beispiel 22 Seen, unendlich viele Palmen, eine Driving Range und ein Clubhaus. Das alles mit herrlichem Meerblick. An der Playa de las Americas befindet sich einer der schönsten Golfplätze auf Teneriffa. Der „Golf las Americas“ ist ein 18-Loch-Platz mit circa 6.000 Metern Länge in Strandnähe. Im Norden bietet sich der Buenavista Golfplatz im Teno-Nationalpark an. Der Platz liegt direkt über der Steilküste. Du wirst hier beim Golfspiel das Gefühl haben, den Ball direkt in Meer zu schlagen. Der La Rosaleda in Puerto de la Cruz bietet fantastische Ausblicke auf das fruchtbare Orotava-Tal und den Teide sowie auf den Atlantik. Weitere Golfplätze auf Teneriffa sind der “Amarilla Golf,” “Golf Costa Adeje” und “Golf del Sur.” Bei allen Golfplätzen kannst du Unterkünfte rund um die Anlagen buchen, so dass du direkt ohne Anfahrt loslegen kannst.

 

The Ritz-Carlton, Abama

Das 5-Sterne-Hotel Abama Golf und Spa Resort befindet sich in Guia de Isora direkt am Abama Golfplatz. Von der luxuriösen und weitläufigen Hotelanlage aus, hast du einen traumhaften Blick auf den atlanitschen Ozean und die Nachbarinsel La Gomera. Das Hotel liegt direkt am Meer und bietet einen herrlichen Sandstrand. Zehn Restaurants, drei Bars und ein Café sorgen für kulinarische Abwechslung. Wahlweise kannst du auch an den sieben Swimmingpools in der Hotelanlage entspannen oder dich nach dem Golfen beim umfangreichen Wellnessangebot erholen.

12. Kamelreiten

Das Kamelreiten zählt zu den eher ungewöhnlichen, aber auch sehr beliebten Angeboten für einen Aktivurlaub auf Teneriffa. Die Kamele wurden einst von den spanischen Eroberern als Lastentiere auf die Insel gebracht. Mit der zunehmenden Industrialisierung ging der Bestand erheblich zurück. In den 1960er Jahren reifte die Idee, das Kamelreiten als Touristenattraktion anzubieten. Das wurde von den Touristen schnell angenommen. Heute werden Kamel-Reitstunden und Kamelsafaris angeboten. Das Kamelreiten ist auch für Kinder ein tolles Vergnügen. Auf der Kamelfarm El Tanque erhältst du typische arabische Gewänder dazu, in denen das Kamelreiten zu einem Märchen aus Tausend und einer Nacht wird. Die Preise für einen Kamelritt liegen zwischen 10 und 40 Euro pro Person, je nach Dauer und Angebot. Kinder zahlen meist nur die Hälfte. Angefangen vom kurzen Schnupperausritt, über einen Ein-Stunden-Ausritt bis hin zu einem halben Tag auf Kamel-Safari ist alles möglich. Neben der Kamel- und Dromedarfarm Camello Center in der Nähe des Ortes El Tanque kannst du Kamelreiten in der Nähe von Los Cristianos im Camel Park sowie bei Puerto del Cruz in der Oasis del Valle.

13. Paragliding

Paragliding, also Gleitschirmfliegen, lässt dich Teneriffa aus einer völlig neuen Perspektive erleben. Gerade im Winter, wenn die Witterung auf dem Festland das Fliegen unsicher macht, gilt die Kanareninsel wegen ihres Klimas und der Windsituation als bestes Paragliding-Gebiet Europas. Damit ist besonders der Norden gemeint, wo die Thermik konstant ist. Anfänger sollten sich daher auf die nördlichen Gebiete beschränken. Der Süden eignet sich eher für Experten im Paragliding.

Tandemflüge – ein tolles Erlebnis im Aktivurlaub

Von mehr als 40 Startplätzen kannst du abheben. Beliebte Abflugplätze für das Paragliding sind der Playa de las Teresitas, Izana oder die spektakulären Klippen von Los Cristianos. Du kannst dir auch einen Tandemflug mit einem versierten Piloten buchen. Die Kosten für einen Tandemflug variieren je nach Anbieter, Flugroute und Flugdauer und liegen zwischen 90 und 200 Euro. Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, die größte Kanareninsel aus der Vogelperspektive kennenzulernen. Flugschulen und Anbieter für Paragliding-Safaris sind auf Teneriffa schon lange etabliert. Vom kurzen Schnupperkurs bis hin zur Pilotenausbildung mit Prüfung oder spannenden Paragliding-Safaris ist alles im Angebot. Anfängerkurse gibt es schon ab 300 Euro. Urlaub und Sport lassen sich mit Kursen für das Gleitschirmfliegen auf der Kanareninsel wunderbar miteinander verbinden. Rund 20 Startplätze und Gebiete, die vom Deutschen Hängegleiterverband (DHV) zugelassen sind, findest du auf der Insel.

 

14. Gokart fahren

Du willst in deinem Aktivurlaub auf Teneriffa Gas geben? Das passt! Die Insel verfügt über Europas beste Gokart-Bahn. Auch einige Stars des Motorsports haben ihre ersten Rennversuche auf der Gokart-Bahn gemacht. Das sportliche Freizeitvergnügen ist auf Teneriffa sehr beliebt. Insgesamt drei Gokart-Bahnen mit verschiedenen Wagen-Modellen stehen zur Verfügung. Den Karting Club Teneriffa gibt es seit 25 Jahren.

Die weitläufige Gokart-Bahn ist nach höchsten Sicherheitsstandards ausgerichtet. Grund genug für Groß und Klein, hier oder auf der etwas kleineren Gokart-Bahn in Fanabé oder in La Esperanza im Norden einen spannenden Tag zu verbringen. Bei allen drei Bahnen ist ein Gastronomiebereich angeschlossen. Außerdem gibt es Terrassen- oder Zuschauerplätze, wo ihr anderen beim Fahren zuschauen könnt.

 

15. Quad fahren

Viele Veranstalter bieten geführte Quad-Touren oder auch Quad-Safaris in die Teide Region und den faszinierenden Süden der Insel an. Zum Quadfahren brauchst du einen Führerschein der Klassen AM oder B, also für Roller oder PKW.

Du wirst von erfahrenen Guides begleitet, die dir bei einem hohen Maß an Sicherheit abwechslungsreiche Routen bieten. Die Touren können, je nach Anforderung, über befestigte Straßen, Steilpässe, Geröllpisten und durch herrliche Grünlandschaften führen. Für Abenteuerlustige ist die Bergregion des Teide besonders geeignet. Hier kannst du beim Quad-Biken den Adrenalinkick spüren. Du kannst die Quad-Touren jeweils bei den Anbietern vor Ort buchen oder auch schon online von Zuhause aus. Die Ausflüge dauern zwischen einer bis fünf Stunden. Ein Kurztrip kostet circa 25 Euro. Ihr könnt auch ein Quad mit zwei Sitzen buchen. Als Beisitzer benötigst du keinen Führerschein.

Quad-Verleih auf Teneriffa

Natürlich kannst du dich auch im Aktivurlaub auf Teneriffa treiben lassen und die Insel frei nach Lust und Laune auf dem Quad erkunden. Verleihstationen sowie Veranstalter von Quad-Touren vermieten die sportlichen Flitzer für verschiedene Zeiträume. Vorher musst du dich genau informieren, wo das Quadfahren auf Teneriffa erlaubt ist. Auch den Vorrats-Treibstoff solltest du für längere Touren nicht vergessen.

Alternativ zum Quad-Verleih gibt es im Süden der Insel den 200.000 Quadratmeter großen Quad Park. Du bezahlst für die Aufenthaltszeit, kannst also einfach mal kurz und kostengünstig ausprobieren, ob der Spaß etwas für dich ist. Vorteilhaft ist, dass du dich als Anfänger in dem landschaftlich reizvollen, aber abgegrenzten Gebiet nicht verfahren kannst. Das passiert gerade am Anfang schnell, wenn man vor lauter Begeisterung immer weiter und weiter fährt.