Fun-Facts zu Weihnachten - unsere TOP 13 für Besserwisser

Unnützes Wissen, mit dem du glänzen kannst

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch die perfekte Gelegenheit, mit kuriosen Fakten deine Familie und Freunde zu unterhalten. Warum nicht die Gespräche mit einem kleinen Wissenstest oder einer lustigen Anekdote auflockern? Hier sind 13 amüsante Weihnachts-Fun-Facts, mit denen du unterm Tannenbaum garantiert für Lacher und Verblüffung sorgst

Der Weihnachtsbaum war früher ein Süßigkeitenbaum

Yummi

Ursprünglich hängte man an den Weihnachtsbaum nicht Kugeln und Lichter, sondern Äpfel, Nüsse und Süßigkeiten. Also, falls dein Baum dieses Jahr etwas leer aussieht: Einfach eine Packung Schokoriegel dranhängen – das ist historisch korrekt und super praktisch für den kleinen Hunger zwischendurch.

Auf Rollschuhen in die Kirche

Rolling to the church

In Caracas, Venezuela, ist es Tradition mit Rollschuhen in die Kirche zu fahren. Am Morgen des 24. Dezembers werden dafür sogar extra die Straßen für den Autoverkehr gesperrt, damit die rollenden Skater ohne Gefahr zum Gottesdienst kommen. Ganz schön lässig, finden wir! Am besten setzt du Rollschuhe direkt auch auf deine Wunschliste – das Fahren auf vier Rollen macht total viel Spaß und hält dazu noch fit.

Norwegen versteckt die Besen

Skandinavischer Aberglaube

In Norwegen versteckt man zu Weihnachten die Besen. Warum? Weil laut einem alten Aberglauben Hexen und böse Geister in der Weihnachtsnacht losziehen und sich auf die Besen schwingen und losfliegen könnten. Aber wer will schon riskieren, dass die böse Schwiegermutter am 24. auf Hexenflug geht? Obwohl…das wäre ja eigentlich gar nicht so schlecht!

Rudolph war eine Marketingidee

Das Rentier mit der roten Nase

Der süße Rentier-Star Rudolph wurde 1939 von einem Werbetexter erfunden – und zwar für eine Werbekampagne eines Kaufhauses! Ziel war es, Kunden zum Kauf eines Weihnachts-Malbuchs mitsamt seines niedlichen Hauptdarstellers anzulocken. Also: Beim nächsten „Oh, wie süß!“ nicht vergessen, dass Rudolph eigentlich der Influencer seiner Zeit war.

Mittlerweile zählt er mit stolzen 85 Jahren auch schon zu den sogenannten „Silver Ager“ – aber mit seiner roten Nase ist ist er auch heute noch ein echter Hingucker!

Das längste Weihnachtslied

Ein Mammutprojekt mit 1.100 Strophen

Der Evergreen „Last Christmas“ von Wham läuft ab November in einer gefühlten Dauerschleife – aber es hätte noch viel schlimmer kommen können. Das aus modernen Algorithmen erstellte Lied „The Friendly Beasts“ hat über 1.100 Strophen. Du würdest zum Singen des längsten Liedes der Welt theoretisch die ganze Adventszeit benötigen und wärst an Silvester immer noch nicht fertig – die gesamte Spielzeit beträgt nämlich unglaubliche 35 Tage.

Dann doch lieber „Last Christmas“, oder?

Japan isst Weihnachten bei KFC

Frittiertes Hühnchen

In Japan ist es Tradition, Weihnachten mit einem KFC-Menü zu feiern. Warum? Eine geniale Marketingkampagne in den 1970ern machte frittiertes Hühnchen von Kentucky Fried zum inoffiziellen Weihnachtsessen. Mittlerweile bestellen die Japaner bereits Wochen vorher ihre Weihnachts-Hühnchen, um extrem lange Wartezeiten an Heilig Abend zu vermeiden.

Teure amerikanische Weihnachtsbeleuchtung

Ein weihnachtliches Lichtermeer

Heller, greller, schneller! Wer schmückt sein Haus als erster mit den meisten und hellsten Lichterketten und Leuchtfiguren? Das scheint das Motto bei der weihnachtlichen Dekoration der Amerikaner zu sein! Die USA verbrauchen durch ihre Weihnachtsbeleuchtung der Superlative mehr Strom als manche Entwicklungsländer im ganzen Jahr. Wenn dein Nachbar also das Haus in eine Lichter-Show verwandelt, kannst du ihm mit einem charmanten „Wusstest du schon…?“ die Augen öffnen. Oder er sollte wenigstens den Stromzähler im Blick behalten, während du die Textzeile „Meine Augen machen bling-bling“ von Seeed singst!

Xmas

Modern oder uralt?

Wenn du das nächste Mal jemanden „Xmas“ schreiben siehst und er beschuldigt wird, Weihnachten „abzukürzen“, kannst du gelassen lächeln: Das X stammt vom griechischen Chi, dem ersten Buchstaben von „Christus“. Also nix mit Faulheit – das ist pure Tradition.

Die Reise der Weihnachtsbäume

Von Norwegen nach Großbritannien

Die Briten bekommen ihren Weihnachtsbaum am Trafalgar Square jedes Jahr aus Norwegen geschenkt. Warum das denn, fragst du dich jetzt? Ganz einfach: Weil Norwegen sich auf diese Weise jedes Jahr aufs Neue für die Unterstützung Großbritanniens im Zweiten Weltkrieg bedankt. Eine nette Geste und schöne Tradition, finden wir!

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„Stille Nacht“ war ein Notfall-Song

Vom Notfall zum Klassiker

Das wohl berühmteste Weihnachtslied der Welt entstand aus einer kleinen Katastrophe: 1816 ging in der Kirche von Oberndorf plötzlich die Orgel kaputt. Also schrieb der Priester in der Not ein Lied für die Gitarre – und „Stille Nacht“ war geboren. Ein tolles Beispiel, wie man aus der Not eine Tugend macht! Das Lied wurde in über 300 Sprachen übersetzt und ist ein absoluter Klassiker unter den Weihnachtsliedern. Vielleicht schreibt ihr an Heilig Abend spontan auch einen neuen Evergreen?

"O du fröhliche“ oder „Oh, du Fröhliche“?

O oder Oh - das ist hier die Frage

Na, weißt du, welche Variante die Richtige ist? Tatsächlich ist das einzelne und geradezu winzige O korrekt und steht schon seit der Römerzeit für Ehrfurcht, Liebe und Respekt. Das häufig falsch verwendete „Oh“ ist hingegen ein Ausruf des Erstaunens, des Bedauerns oder sogar des Entsetzens. Die Bedeutung von „Oh, mein Herz“ und „O mein Herz“ ist also grundverschieden. Einmal könnte man einen Herzinfarkt vermuten und bei der zweiten Version geht es um eine schmachtende und gefühlsbetonte Anrede. Die Schreibweise „Oh, du fröhliche“ wäre also nur richtig, wenn man die Weihnachtszeit negativ bewerten möchten oder diese geradezu bedauerlich findet. Ob deine Familie diesen kleinen, aber feinen Unterschied kennt? Oh oder o – das wird deine Frage!

Die meistverkaufte Weihnachtslied-Single

Weiße Weihnacht

Nicht „Last Christmas“, sondern Bing Crosbys Version von „White Christmas“ (Komponist war übrigens Irving Berlin) gilt als meistverkaufte Single. Geschätzte 50 Millionen Mal wurde sie laut Guinness-Buch der Rekorde bis zum Jahr 2012 gekauft. Und bis heute werden trotz Streaming Diensten sicherlich noch einige Tausend weitere Exemplare über die Ladentheke gegangen sein. Der Song wurde 1942 angeblich innerhalb von 18 Minuten aufgenommen!

Der Vorname – Jesus

Etwas ungewöhnlich, aber bereits seit 1998 möglich – Eltern können seitdem ihren Sohn Jesus nennen, selbst wenn sie selbst weder Maria noch Josef heißen. Für die einen kann dieser Vorname eine ziemliche Bürde sein, während er für andere eine Ehre ist. Kommt immer aufs eigene Ego an und Wunder gib es schließlich immer wieder!

Fazit: Fun Facts

Skurrile Fakten zum Klugscheißen an Heilig Abend

  1. Mit diesen Fun-Facts im Gepäck kannst du am Weihnachtsabend nicht nur glänzen, sondern auch für den einen oder anderen Lacher sorgen. Ob Onkel Herbert oder Tante Helga – irgend jemand wird bei diesem unnützen Wissen garantiert sagen: „Echt jetzt? Das wusste ich nicht!“ Mit diesen Fakten kommt an Heilig Abend definitiv keine Langweile auf, sondern du sorgst für neuen Gesprächsstoff, inspirierst und macht das Fest ein kleines bisschen bunter. Und wer weiß, vielleicht werden die Fun Facts sogar zu einer neuen Tradition bei euch zu Hause!

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